Mac Adressbuch mit Google synchronisieren (ohne iPhone / iPod touch)
Jul 20th, 2009 | By roland | Category: Mac OSXSeit einiger Zeit kann das Adressbuch mit einem Google Mail Account synchronisiert werden. Ähnlich wie es bereits für MobileMe, einem Exchange Server oder mit einem Yahoo! Account möglich ist, kann man unter Einstellungen -> Allgemein auch ein Google Konto angeben.
Nun werden sich einige Denke, der Typ hier schreibt nur Mist, den die Option mit Google synchronisieren taucht bei den meisten Besitzern eines Mac’s überhaupt nicht auf. Des Rätsel’s Lösung ist ein iPhone oder ein iPod touch. Sobald eines dieser Geräte an einem Mac angeschlossen ist bzw. einmal angeschlossen war, ist die Option “Mit Google synchronisieren” sichtbar.
Super aber nun mal fix nen iPod touch oder ein iPhone kaufen bzw. sich nen Bekannten suchen der einem mal eben sein iPhone borgt, ist auch keine wirkliche Option. Das geht auch einfacher – mit Hilfe des Texteditors.
Nur wenige Schritte sind notwendig um die Funktion “Mit Google synchroniseren” zu aktivieren:
- Texteditor öffnen
(zu finden unter Programme -> TextEdit) - Im Menü unter Format -> In reinen Text umwandeln aktivieren
- Folgende Zeichenkette einfügen:
{ Devices = { red-herring = { ‘Family ID’ = 10001; }; }; } - Speichern unter: Macintosh HD -> Library -> Preferences -> com.apple.iPod.plist
- Nun steht die Option im Adressbuch unter Einstellungen -> Allgemein zur Verfügung
- Nun noch die Zugangsdaten (google eMail Adresse und Passwort) eingeben, fertig.
Voller Erwartung öffnen wir das Adressbuch…aber nichts passiert. Die Kontakte werden trotz aktivierter Option nicht syncronisiert. Nun das liegt daran, das der Mac ein Erregniss erwartet um die synchronisierung über das Tool iSync zu starten. Im Regelfall tritt dies auf, wenn man einen iPod anschliest. Da wir hier davon ausgehen, das wir keinen iPod haben müssen wir uns anderweitig behelfen:
- Das Programm Terminal öffnen
(Macintosh HD -> Programme -> Dienstprogramme -> Terminal) - Folgende Zeile kopieren und in das Terminal einfügen und mit der Eingabetaste bestätigen:
sudo defaults write /System/Library/PrivateFrameworks/GoogleContactSync.framework/Resources/ClientDescription Type ’server’
Diese Option ist wichtig, damit wir im übernächsten Schritt das Tool iSync benutzen können um das Adressbuch ganz bequem zu synchronisieren. Standardmässig steht diese Option auf ‘app’. - Nach absetzen des Befehles aus Schritt 2, werden sie aufgefordert ihr Passwort einzugeben. Dies ist normal und dient dazu, sicherzustellen das auch wirklich sie es sind, der gerade Systemeinstellungen ändert und nicht etwa ein Fremder oder ein bösartiges Programm. Dieses Verhalten kennen sie sicher vom Updateprozess von MacOS. Einzig ist hier die Eingabeaufforderung grafisch.
- Nun müssen wir noch folgenden Befehl in das Terminal kopieren und ebenfalls mit der Eingabetaste abschließen:
sudo chmod 644 /System/Library/PrivateFrameworks/GoogleContactSync.framework/Resources/ClientDescription.plist
Dieser Befehl setzt die Dateiberechtigungen wieder richtig. - Der letzte Schritt ist das Synchronisierungstool iSync zu starten und in den Programmeinstellungen die Option “Status in der Menüleiste anzeigen” zu aktivieren. Das Tool iSync kann nun geschlossen werden. In der Menüleiste taucht ein neues Icon auf (Zwei halb Runde Pfeile). Mit Hilfe dieses Icons können wir nun die synchronisierung starten (Jetzt synchronisieren).
- Nun geht alles sehr schnell und das Adressbuch wird mit unserem Google Account abgeglichen.















Geschrieben am: Oktober 27th, 2009 - 18:57
Hey!
Vielen Dank! – hat bestens funktioniert
Geschrieben am: April 12th, 2010 - 10:52
Klappte bei mir leider nicht. Schon der erste Schritt, also das eintragen des iPods in der plist brachte die Option nicht. Geht das erst ab einem bestimmten System? Ich hab Leopard.
Geschrieben am: April 12th, 2010 - 13:51
Diese Anleitung beruht noch auf Leopard (Version 10.5). Bei Snow Leopard bin ich mir nicht sicher ob es so noch funktioniert bzw. ob dieser Schritt überhaupt noch notwendig ist.
Bitte überprüfe die Datei noch einmal. Wichtig ist auch das Format in dem du diese Datei abgespeichert hast. Reiner Text ist hier sehr wichtig.